Hindernisse für den Flugverkehr

Hohe Gebäude, Windturbinen oder Freileitungen stellen in gewissen Situationen Hindernisse für die Luftfahrt dar und können somit zu gefährlichen Situationen führen. Aus diesem Grunde hat die Internationale Luftfahrtorganisation ICAO Regeln aufgestellt, die festlegen, welcher Teil des Luftraums im Umkreis eines Flughafens frei von Hindernissen sein sollte. Innerhalb dieses Luftraums sind verschiedene Ebenen definiert, die von der Lage des Flughafens und der Start-und Landebahnen abhängen. Bestimmte Ebenen dürfen dabei in keinem Fall von einem Objekt durchstoßen werden. Für andere Bereiche ist dies unter bestimmten Bedingungen erlaubt, z.B. wenn das Objekt deutlich sichtbar ist, oder mit Hilfe von Licht oder Farbe deutlich sichtbar gemacht werden kann. Gemäß den ICAO-Vorschriften, ist es in solchen Fällen jedoch notwendig, nachzuweisen, dass Sicherheit und Verkehrsfluss nicht signifikant beeinträchtigt werden. Eine „Luftfahrt-Studie“ oder eine „Flugtechnische Beurteilung“ ist dann zwingend erforderlich. Solche Studien und Beurteilungen erbringen häufig ausreichende Nachweise, die mögliche Baupläne unterstützen.

Neben der Gefahr einer Kollision eines Flugzeugs mit einem der genannten Objekte können auch elektromagnetische Störungen auftreten: das Objekt kann dabei die Kommunikations-, Navigations-oder Überwachungssysteme stören. Da diese Systeme für die Sicherheit des Flugablaufs sorgen, sollten sie nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen gestört werden.

Letztlich können Objekte auch turbulente Luftströmungen verursachen, die möglicherweise eine Gefahr für Flugzeuge darstellen.

Wenn Sie Fragen zu einem bestehenden oder geplanten Objekt in der Nähe eines Flughafens oder einer Start- bzw. Landebahn haben, stehen wir Ihnen gerne zu Diensten. Falls Sie mehr über unsere Dienstleistungen und Erfahrungen lesen möchten, dürfen wir Sie verweisen auf unsere englischsprachigen Seite 'Obstacle Assessment'.

 
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